Platform as a Service (PaaS)
PaaS bietet Entwicklungs- und Betriebs-Plattform als Cloud-Service — Heroku, Vercel, Netlify, Render. Im B2B-Mittelstand für Web-Hosting zunehmend Standard.
Was ist Platform as a Service (PaaS)?
PaaS (Platform as a Service) bietet eine vollständige Entwicklungs- und Betriebs-Plattform als Cloud-Service — der Anwender muss sich nicht um Server-Wartung, Betriebssystem oder Skalierung kümmern, sondern nur um den eigenen Code.
PaaS im Cloud-Modell
Vier Ebenen Cloud-Service:
- IaaS (Infrastructure) — virtuelle Server, AWS EC2, Google Cloud Compute
- PaaS (Platform) — Heroku, Vercel, Netlify, Render
- SaaS (Software) — Salesforce, HubSpot, Slack
- FaaS (Functions) — AWS Lambda, Cloudflare Workers
PaaS für Web-Hosting im B2B-Mittelstand
Drei dominierende Plattformen 2026:
- Vercel — optimiert für Next.js, Astro, React-basierte Sites
- Netlify — ähnliches Profil, mit eigenen Edge-Funktionen
- Cloudflare Pages — günstig, schnelles globales CDN
- Render — generischer, auch für Backend-Services
Was PaaS nicht ist
PaaS ist kein Allheilmittel. Spezielle Compliance-Anforderungen (DSGVO mit deutschem Hosting-Standort, BSI-Grundschutz, hoheitliche Datenverarbeitung) können IaaS oder On-Premises-Setups nötig machen.
Häufige Fragen
PaaS oder eigener Server?
PaaS für moderne Marketing-Sites und Web-Anwendungen fast immer. Eigener Server lohnt sich nur bei sehr spezifischen Anforderungen (Datenschutz, On-Premises-Pflicht, sehr hohen Volumen). Für 95 Prozent der B2B-Mittelstand-Sites ist PaaS schneller, günstiger, zuverlässiger.