Display-Marketing
Display-Marketing umfasst grafische Online-Werbung in Werbenetzwerken — Banner, Rich Media, Programmatic. Im B2B vor allem als Remarketing-Kanal sinnvoll.
Was ist Display-Marketing?
Display-Marketing ist die Disziplin grafischer Online-Werbung in Werbenetzwerken — typischerweise Banner, Rich Media oder Video-Ads, die auf Drittseiten ausgespielt werden. Im B2B-Mittelstand sind drei Einsatzfelder relevant:
- Remarketing — Website-Besucher, die noch nicht konvertiert haben, weiter ansprechen
- Awareness-Targeting — definierte Wunsch-Konten in der Branche regelmäßig sichtbar machen
- Event- und Launch-Push — Aufmerksamkeit auf konkrete Termine oder Produkteinführungen lenken
Display vs. Search Ads — was passt wann?
Search Ads holen Nachfrage ab, die schon existiert. Display erzeugt oder hält Aufmerksamkeit aufrecht, bevor die Nachfrage explizit geäußert wird. In B2B-Funnels mit langen Closing-Zyklen (3–12 Monate) trägt Display vor allem die zweite, dritte und vierte Touchpoint-Welle — bis der Lead schließlich aktiv sucht.
Realismus-Hinweis: Display ohne klare Audience-Definition ist Geld-Verteilen. Wer ohne ICP-Schärfe Banner in der Google-Werbe-Maschine ausspielt, kauft Klicks, die niemand wollte.
Was Display-Marketing nicht ist
Display ist kein günstiger Such-Ersatz. CPMs sehen attraktiv aus, aber die Conversion-Rate liegt typischerweise um Größenordnungen unter der von Search Ads. Und Display ist kein Reichweiten-Selbstzweck. Eine Million Impressions ohne Pipeline-Beitrag ist nur ein teurer Bildschirm-Schoner.