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RAAB Online-Marketing

Paid Search

Paid Search bezeichnet bezahlte Anzeigen in Suchmaschinen-Ergebnissen — Google Ads, Microsoft Ads. Im B2B-Mittelstand der direkteste Hebel für Nachfrage-Abholung.

Paid Search bezeichnet bezahlte Anzeigen, die in den Such-Ergebnis-Seiten von Suchmaschinen ausgespielt werden — typischerweise über oder unter den organischen Treffern und als „Anzeige“ oder „Sponsored“ gekennzeichnet. Die dominierenden Plattformen:

  • Google Ads — größter Markt, breiteste Ausspielung
  • Microsoft Ads (Bing) — im B2B-Bereich mit teils günstigeren CPCs
  • YouTube Ads — als Such-Suggestion in der YouTube-Suche
  • App-Store-Ads (Apple Search Ads, Google Play Ads) — innerhalb der App-Stores

Die Abrechnung läuft nach dem Pay-per-Click-Modell (PPC) — bezahlt wird pro Klick, nicht pro Einblendung.

Warum Paid Search im B2B besonders wirksam ist

Drei strukturelle Vorteile gegenüber anderen Performance-Kanälen:

  1. Nachfrage-Abholung — der Nutzer hat aktiv gesucht, kommt also mit klarem Bedarf
  2. Konversions-nahe Suchanfragen — „agentur xyz“, „xyz kaufen“, „xyz preis“ sind nah am Kaufabschluss
  3. Granular steuerbar — pro Keyword, Region, Tageszeit, Gerät, Audience separat justierbar

Die häufigsten Mittelstand-Fehler

  1. Markenbegriffe nicht abdecken — Wettbewerber bieten auf den eigenen Markennamen, die eigene Anzeige fehlt
  2. Generische Keywords ohne Qualifizierung — „marketing“ als Keyword statt „marketing-beratung b2b mittelstand“
  3. Schwache Landing-Pages — Klicks landen auf der Homepage statt auf einer keyword-spezifischen Seite

Was Paid Search nicht löst

Paid Search ist kein langfristiger Hebel — Klicks stoppen, sobald das Budget endet. Ohne parallele SEO-Investition baut sich keine organische Pipeline auf, die unabhängig vom Werbe-Budget Sichtbarkeit liefert.

Häufige Fragen

Paid Search oder SEO — wo investieren?
Beides parallel. Paid Search liefert sofortige Sichtbarkeit über bezahlte Anzeigen, SEO baut langfristige organische Sichtbarkeit auf. Beide kosten Geld — bei Paid Search direkt pro Klick, bei SEO als Investition in Content und Technik. Im Mittelstand laufen sie selten erfolgreich gegeneinander.
Welcher Anteil der Suchergebnisse sind eigentlich Anzeigen?
Bei kommerziellen B2B-Suchanfragen oft die ersten 3-4 Plätze plus seitliche Anzeigen-Bereiche. Auf dem Smartphone können die ersten Bildschirm-Inhalte komplett aus Anzeigen bestehen. Wer nur organisch optimiert, kämpft im sichtbaren Bereich gegen vorbezahlte Plätze.