Pay-per-Click (PPC)
Pay-per-Click ist das Abrechnungs-Modell, bei dem Werbetreibende nur pro Klick zahlen. Im B2B-Mittelstand der direkteste Performance-Hebel — Google Ads und LinkedIn.
Was ist Pay-per-Click (PPC)?
Pay-per-Click (PPC) ist ein Abrechnungs-Modell für Online-Werbung, bei dem der Werbetreibende nur dann zahlt, wenn ein Nutzer tatsächlich auf eine Anzeige klickt — nicht pro Einblendung. Die wichtigsten PPC-Kanäle:
- Google Ads (Search, Display, YouTube, Shopping) — der größte Markt
- Microsoft Ads / Bing Ads — im B2B-Bereich mit teils günstigeren Klickpreisen
- LinkedIn Ads — für gezieltes B2B-Targeting über Job-Titel und Branchen
- Meta Ads (Facebook, Instagram) — im B2B-Mittelstand meist schwächer als Search
PPC-Steuerung — die drei Hebel
- Keyword- bzw. Audience-Auswahl — wer sieht die Anzeige?
- Anzeigen-Qualität — wie hoch ist die Klickrate und der Quality Score?
- Landing-Page-Konversion — was passiert nach dem Klick?
Alle drei beeinflussen sowohl die Sichtbarkeit (Auktions-Position) als auch die effektiven Kosten. Eine gute Landing-Page senkt den effektiven CPC oft mehr als jede Bid-Optimierung.
Quality Score — der unsichtbare Hebel
Google bewertet jede Anzeige mit einem Quality Score (1-10), der sich aus Klickrate, Anzeigen-Relevanz und Landing-Page-Erlebnis zusammensetzt. Höherer Quality Score = niedrigere Klickpreise bei gleicher Position. Im B2B-Mittelstand wird Quality Score oft unterschätzt — er ist der wirksamste Hebel für günstigere Kampagnen.
Was PPC nicht ist
PPC ist kein Ersatz für SEO. PPC-Klicks stoppen, sobald das Budget endet. SEO baut langfristige organische Sichtbarkeit auf. Die seriöse Kombination ist beides parallel — PPC liefert kurzfristigen Pipeline-Druck, SEO die mittelfristige Sichtbarkeits-Basis.